Mit 3D-Drucken gegen das Vergessen

Mit 3D-Drucken gegen das Vergessen

FAZ 04.09.2015, Autorin: Lena Bopp – Archäologen versuchen zu retten, was der IS noch nicht zerstört hat: Historische Stätten werden flächendeckend fotografiert, um in 3D auferstehen zu können.

Nicht nur die Öffentlichkeit ist betroffen von den Verwüstungen, die der „Islamische Staat“ in den antiken Stätten, zuletzt vor allem Syriens, aber ebenso des Irak, anrichtet. Auch Archäologen, die in Ländern des Nahen Ostens gegraben und geforscht haben, blicken mit Entsetzen auf die Zerstörungen in den assyrischen Stätten Ninive und Nimrud, Palmyra und den Ruinen von Hatra. Die Arbeiten dort sind meistens längst eingestellt, die Mitarbeiter in sicherere Nachbarländer oder nach Europa gezogen. Was aber kann man von dort aus tun? Einfach abwarten ist für etliche keine Option, und so gibt es schon jetzt diverse Initiativen zur Rettung des antiken Erbes, von denen die spektakulärste nun der englische Archäologe Roger Michel auf den Weg bringt.

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