Kulturgüterregister für Syrien

Unser partnerschaftliches Netzwerk ist breit gestreut und besteht aus Projektpartnern, Förderern, Organisationen und Initiativen. Wir alle haben es uns zur Aufgabe gemacht, sowohl das materielle als auch immaterielle Kulturgut zu schützen und es nachhaltig für die Menschheit zu erhalten.


 

Das Archive ist ein Projekt von:

 

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Das Museum für Islamische Kunst im Pergamonmuseum der Staatlichen Museen zu Berlin (SMB-SPK) ist eine der beiden Trägerorganisationen des Syrian Heritage Archive Project. Im November 2013 haben das Museum für Islamische Kunst und das Deutsche Archäologische Institut (DAI) in dem gemeinsamen Syrian Heritage Archive Project mit der digitalen Erschließung ihrer Archive begonnen. Diese Website wurde vom Team des Syrian Heritage Archive Projects am Museum erstellt.


Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) ist zusammen mit dem Museum für Islamische Kunst Gründungspartner des Syrian Heritage Archive Project in Berlin. Das DAI bildet das zweite Teilteam der Syrian Heritage Archive Projects. Während die Mitarbeiter für Datenablage und Archivierung mit Ende des Jahres 2017 ihre Arbeit fertigstellten, arbeiten innerhalb der IT-Abteilung einige Mitarbeiter weiter am Syrian Heritage Archive Project. Diese Abteilung stellt die umfassende digitale Forschungsumgebung, die iDAI.welt, zur Verfügung.

 


 

SyrHer wird gefördert von:

 

Seit seinem Beginn im Jahr 2013 wird das Projekt zur Erstellung digitaler Kulturgüterregister/Syrian Heritage Archive Project großzügigerweise durch das Kulturerhalt-Programm des Auswärtigen Amts gefördert. Seit 1981 unterstützt die Bundesrepublik Deutschland im Rahmen dieses Programms die Bewahrung von Kulturerbe in aller Welt.

 


 

SyrHer wird getragen von:

 

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Die Freunde des Museums für Islamische Kunst im Pergamonmuseum e.V. – gegründet im Jahr 2009 – haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Museum für Islamische Kunst in seiner Einzigartigkeit zu fördern und bei der Museumsarbeit zu unterstützen. Gleichzeitig fördert der Verein die Auseinandersetzung mit dem vielfältigen kulturellen Erbe muslimischer Gesellschaften als Beitrag zu globalem Verständnis und wechselseitigem Austausch der Kulturen.


 

SyrHer kooperiert mit folgenden Organisationen:

 

 

 

Das UNESCO-Projekt Emergency Safeguarding of the Syrian Heritage, das in Beirut beheimatet ist, unterstützt und koordiniert Maßnahmen des Monitoring und der Bewusstseinsbildung, sowie der technischen Unterstützung und Notsicherung für das syrische Kulturerbe.

 


Das Internationale Zentrum zur Erforschung und Wiederherstellung des kulturellen Erbes (ICCROM) ist eine zwischenstaatliche Organisation, die aus 101 Mitgliedsstaaten besteht. Es versteht sich als Forschungs- und Ausbildungszentrum für Fachleute aller Nationalitäten. ICCROM hat mehrere Trainingsprogramme für den Schutz des bedrohten syrischen Kulturerbes ins Leben gerufen.

 


Der Internationale Rat für Denkmalpflege (International Council on Monuments and Sites – ICOMOS) ist eine nichtstaatliche Organisation, die sich weltweit für den Schutz von Denkmalen und die Bewahrung des historischen Kulturerbes einsetzt. ICOMOS ist Partner in der Schadensanalyse und -verhütung.

 

 


 

SyrHer kooperiert mit folgenden Initiativen und Projekten:

 

ASOR steht für American Schools of Oriental Research. Mit deren Cultural Heritage Initiatives (CHI) haben wir Mitte 2015 ein Memorandum of Understanding, eine Übereinkunft zur Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen unterzeichnet.

 


Heritage for Peace ist eine internationale NGO, die das kulturelle Erbe als eine gemeinsame Grundlage für den kulturellen Dialog und als ein Werkzeug für den Frieden betrachtet. Wir kooperieren mit H4P insbesondere im Bereich der Schadenskartierung und -bewertung syrischen Kulturerbes.

 


S h i r ī n ist eine weltweit agierende Initiative von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die auf dem Gebiet der Archäologie, der Kunstgeschichte und der Geschichte des alten Nahen Ostens tätig sind. Sie verbindet einen großen Teil internationaler Arbeitsgruppen, die vor 2011 in Syrien arbeiteten, um ihre Kompetenzen für umfassende Bemühungen des Denkmalschutzes zugänglich zu machen.

 


Im Rahmen des Projekts Multaka: Treffpunkt Museum – Geflüchtete als Guides in Berliner Museen wurden syrische und irakische Geflüchtete zu Museums-Guides fortgebildet, um in ihrer Muttersprache dialogisch-partizipative Museumsführungen in vier Berliner Museen für arabisch-sprachige Geflüchtete anzubieten. „Multaka“ (arabisch: Treffpunkt) steht dabei auch für den Austausch verschiedener kultureller und historischer Erfahrungen.

 


Das Expertennetzwerk Archaeological Heritage Network bündelt vorhandene Kompetenzen, um Synergieeffekte zu schaffen. Angesichts der aktuellen Lage in den Krisenregionen weltweit gewinnt das Thema Kulturerhalt täglich an Bedeutung. Dabei geht es nicht nur darum, unschätzbare Denkmäler zu erhalten, zu sichern und zu schützen, sondern auch darum, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen im Bereich Kulturerhalt wirtschaftliche Impulse zu setzen und so zur Stabilisierung in den Gast- und Partnerländern beizutragen.

 

Das Projekt Stunde Null – Eine Zukunft für die Zeit nach der Krise ist das erste gemeinsame Projekt, das die Mitglieder des Archaeological Heritage Network, finanziert durch das Auswärtige Amt, 2016 ins Leben gerufen haben. Ziel ist, in konflikt- und krisengeschüttelten Ländern Kapazitäten und Grundlagen für die Zeit nach der Krise aufzubauen.